Gestern Abend dann das Tattoo – der Einlass ist super organisiert fĂŒr solche Massen. Ăber die Extra-App gabs nicht nur den QR-Code fĂŒrs Ticket, sondern man konnte sich auch das Programm und GetrĂ€nke vorbestellen. Ich sitze neben einer Familie und einer lustigen jungen Frau, die auch allein ist.

Kurz vorm Start kommt noch ein Wagen reingefahren – Ăberraschungsbesuch: Prinz Edward – der jĂŒngste Bruder von Charles, der auch noch Duke of Edinburgh ist, steigt aus und setzt sich etwas links von mir đ auf die TribĂŒne.


Und dann ist es 1,5 Stunden einfach nur toll vor dieser Kulisse – neben schottischen Orchestern auch GrĂŒĂe aus Australien, der Schweiz (in Basel sollâs wohl das zweitgröĂte Tattoo geben), Norwegen sowie Trinidad und Tobago. đ„°



Und das Publikum hier (auch beim Fringe) geht so voll begeistert mit đ„°
Ich laufe dann nachts straffen Schrittes in mein B&B und bin doch ziemlich durchgefroren âŠwache frĂŒh wieder auf und sorge mich nun doch, wie ich die Blonde heil wieder auf die StraĂe kriege. Raus und den Bordstein runter ginge noch, aber inzwischen ist alles vor dem FuĂweg zugeparkt đ«Ł.

Beim FrĂŒhstĂŒck sitzt noch ein einzelner Ă€lterer Herr, der unangenehme EssensgerĂ€usche macht âŠschlĂŒrft und rĂŒlpst als wĂ€re er allein. Ich frĂŒhstĂŒcke also ein bisschen schneller und guck schon mal nach nem machbaren Weg zum Ausparken âŠdas Tor geht auch noch nach innen auf, was es noch enger macht.
Es ist nur die zarte Chefin und ein jĂŒngerer Sohn da âŠoh, das wird nix mit denen. Ich frage nach dem geschickten husband⊠der ist nicht da und ich mĂŒsste warten 15 Minuten. Das mache ich doch lieber⊠und es ist ihr auch lieber.
Als der Vater des Hauses da ist, meint er, dass meine Idee nicht geht – ich glaube ihm und folge seiner – das ist etwas etwas lĂ€nger, aber klappt auch wirklich und v.a. die Chefin freut sich und fĂ€llt mir um den Hals.

Ich stell die befreite Blonde kurz ins Parkverbot zum Beladen und als ich zum 2. x rauskomme, steht da schon ein Motorrad der schottischen Polizei – wir grĂŒĂen uns freundlich und ich darf fertig beladen und losfahren. Ach sind die alle nett hier (bis auf den Mann beim FrĂŒhstĂŒck – vielleicht ist der auch nett und nur sehr selbstvergessen).
Nun gehts aus Edinburgh raus und an der KĂŒste lang nach Newcastle upon Tyne âŠ200 km etwa – ich verlasse irgendwann Schottland und bin ab jetzt in England. Mehrfach muss ich an den StraĂenrand fĂŒr Polizei und Krankenwagen âŠdie Gegenspur steht. Da hat es einen Unfall gegeben. Meine Tankanzeige leuchtet und die einzige Tankstelle weit und breit hat wieder nur E10 und man muss Cash zahlen – ich hole nochmal Geld, obwohl ich das Bargeld schon versucht habe loszuwerden.


In Newcastle verfitze ich mich ein bisschen, aber steh dann doch irgendwann am Hotel âŠder Ă€ltere Parkplatz-Empfang scheint Frau allein aufm Motorrad gut zu finden. Jedenfalls darf ich schon eher einchecken und auch auf dem umzĂ€unten GelĂ€nde parken. Der Rest ist so lala, aber es ist preiswert und zentral und wird fĂŒr 2 NĂ€chte gehen.
Ich bin also in Newcastle âŠetwa 20 Autominuten von der DFDS-FĂ€hre nach Amsterdam entfernt. đȘđ»âđ»đ
Gleich guck ich mich hier um âŠund ein nettes Cafe muss sein.
Zum Abschied Sonne satt.. so wirst du all den Regen vergessen und nĂ€chstes Jahr durch Island kurven, selbstverstĂ€ndlich im Regen đ. GenieĂ die letzten Tage und die Sonne, hier sind schottische VerhĂ€ltnisse mit 15 Grad und wirklich jeden Tag Regen, mit dir gemeinsam soll aber die Sonne zurĂŒck kommen. Gute RĂŒckreise!
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So machen wir das. Ich bring die Sonne mit âŠund nĂ€chstes Jahr ??? – wir werden sehen
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Hallo Birgit, super das du die Blonde gut rausbekommen hast uns ihr gemeinsam weiter gereist seid. Und mit Sonne ist es alles noch schöner. GenieĂe die restliche Zeit noch.LG Martina
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Das mache ich đđđ»ââïž
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fein fein…!!!
Aber sama, stand auf Dudelsack nich die Todesstrafe…??? đ
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Duddelsack und Kilt ist wunderbar âŠund ich gebe zu so ein bisschen kann ich mindestens dieser Art MilitĂ€rmusik was abgewinnen. Die ganz in rot gefĂ€rbten Trommler sind ĂŒbrigens Schweizer.
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