Tag 14: Auf eine der äußeren Hebriden

Ich packe und düse los …ich will nach Oban und da die Fähre kriegen, am besten noch volltanken und bissl was zu essen mitnehmen. Die Insel sieht ein bisschen nach nem – wenn auch wunderschönen – A…. der Welt aus.

So – das passt alles, ist aber auch schwer.
Das wirklich Schwere ist so jetzt gut fest.
Am Ortsausgang von Killin halte ich jetzt doch mal an den Falls of Dochart

Heute ist ein herrlich sonniger Tag und die Strecke bis Oban ist ein Traum …

Oban selbst ist dann sehr voll, weil hier sehr viele Fähren auf unterschiedliche Inseln abfahren. Ich find dennoch alles und steh dann mit vollgetankter Blonder und noch bissl Essen im Rucksack am Terminal und bin froh, dass ich auf meine Vermieter gehört habe und mir die Tickets online gekauft und schon auf dem Handy habe. Ich bin das einzige Motorrad und darf wieder zuerst auf die Fähre. Dieses Mal muss die Blonde auf den Hauptständer und wird oberfest gezurrt und mit Stoppern gesichert – das sagt schon was über die 5 Stunden erwartete Überfahrt aus.

Es geht nach Barra …auf explizites Schwärmen einer Freundin hin.

😳
Es geht nach Barra – die unterste der äußeren Hebriden …die Färöer und Island sind dann nicht mehr weit.
Es geht beschaulich los, aber dann auf offener See schaukelt es ordentlich und ein nerviges kleines Kind schafft es wirklich fast 5 Stunden zu kreischen.

Kurz nach 18 Uhr legen wir an – ein dicker Womo-Mann will mich vor irgendwas hier als very dangerous warnen …vielleicht gut, dass ich es nicht ganz genau verstehe. Als ich langsam von der Fähre fahre, rüttelt es mich ordentlich in dem Wind hier …es gibt nur Single-Tracks, d.h. gut gucken, ob jemand Anderes kommt. Unterwegs sind hier v.a. Womos und Radfahrer neben den Einheimischen und es ist wunderschön hier.

Ein erster Blick nach der Fähre 🥰

Ich finde das Haus von Michelle und Stewart, die neben ihr Haus einen kleinen Glamping Pod gestellt haben, den sie vermieten. Hach 🥰

Süß und alles drin …ein Huhn namens Wendy interessiert sich auch.
Das ist mein Blick von der kleinen Terasse.
Wendy ist doch sehr interessiert.

Ich geh erstmal duschen, trink nen Kaffee und will dann in Zivil noch ein Stück.

Wendy lässt nicht locker – vielleicht muss sie auch mal reden, wenn sie auch allein ist 😉

Die Ab- und Auffahrt ist allerdings sehr steil und geröllig, aber ich werd mal nicht mehr denken „da komm ich nie wieder hoch“, sondern es morgen zur Inselumrundung frisch probieren. 😬

Schlaft gut 🙋🏻‍♀️

8 Gedanken zu “Tag 14: Auf eine der äußeren Hebriden

  1. Das sind wirklich wunderschöne Bilder und ich freue mich, dass sogar die Sonne scheint und weiß-blauer Himmel zu sehen ist!
    Hab eine gute Nacht und einen ganz schönen Tag morgen.

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  2. Liebe Birgit,
    Deine Bilder und Berichte sind wunderbar, ich staune immer wieder ☺️ Das du eigentlich gar nicht so gut Motorrad fahren kannst, halte ich für stark untertrieben. Alle Achtung, was und wie du das so machst 👍
    Hab einen guten Start in die neue Woche und sei herzlich gegrüßt von Gitta

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    1. Liebe Gitta, auch dir einen guten Start in die neue Woche. Ich hab tatsächlich vor Vielem noch ganz schön Respekt beim Fahren …vielleicht klappt’s ja auch deshalb ganz gut. 😊🙋🏻‍♀️

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  3. Wunderschön, was für ein Kleinod am A… der Welt. Und so schön weit weg von allem. Wie lange bleibst Du dort? Have a nice day! Ich fahr jetzt zur Arbeit 🤓. Liebe Grüße sendet Dir Birte

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    1. Ich bleibe nur heute und fahre morgen schon zurück …gibt noch ein paar andere schöne Ziele. Aber heute komme ich locker 1 x um die Insel. Hab einen schönen Arbeitstag 😊🙋🏻‍♀️

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  4. Guten Morgen Birgit und dir wieder einen schönen Tag, mit Sonne. Hoffe Wendy hat dir heute morgen das Frühstcksei vor die Tür gelegt. LG Martina

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