Tag 34: nach Hause

Kurz vor 7 werde ich schon mal wach, weil es laut regnet …das kann es noch etwa 1-2 Stunden. Dann wäre ein halber Tag Regenpause schön.

Das scheint zu klappen.

Es gibt Frühstückseier mit Gesicht – schöne Idee. Da weiß man gar nicht, wie man die öffnet …köpfen oder aufschlagen 🤷🏻‍♀️

Hier in der Nähe wird auch Single Malt Whisky hergestellt 😳, schreibt mir am Abend noch ein Thüringer und beim Frühstück erkundigt sich jemand ausführlich nach den Tastings auf Burg Scharfenstein (die destillieren seit ein paar Jahren und lagern bislang 3 Jahre) …vielleicht fahre ich nächstes Jahr hierher – scheint auch sonst sehr schön hier 😊

Ansonsten ist auch die Reststrecke nach Hause nicht wirklich angenehm …die ersten 50 km fahren sich noch gut, dann Stau und Regenguss (ich mag nicht nochmal in die Regenkombi und werd halt nass) und wieder Stau …der altbekannte vorm Dresdner Tor – den gibts halt auch Samstagmittag.

Ich habe mir fahren ohne Handschuhe angewöhnt – blöd sicherheitsmässig, aber für das permanente Anbieten von Alternativrouten durchs Navi auf deutschen Autobahnen auch gut. Mit Handschuhen auf dem Touchscreen hat man während der Fahrt keine Chance.

Und dann hab ich es geschafft …meine Tochter ist da, mein Sohn mit Freundin kommt auch kurz vorbei. Schön – geht allen noch gut.

Jetzt pack ich in Ruhe aus und lass mal alles sacken. Es war viel und lange (wie auch meine Nachbarn feststellen) …die Blonde wurde nicht geklaut und wir sind beide im Wesentlichen heil geblieben.

Zuhause 😊
Und den selbstabgefüllten Laphroig, den ich mitnehmen musste, hab ich heil herbekommen und gibts zur Begrüßung.

Bleibt mir nur noch, mich bei allen zu bedanken, die mitgelesen haben …die hier kommentiert haben oder mir per Mail, WhatsApp oder über andere Messenger geschrieben haben. Ihr habt mir das Allein-Unterwegssein enorm erleichtert. DankeDankeDanke.

Das war’s für dieses Mal. Viele sehe ich ja andernorts live wieder. Bis dahin 😘🙋🏻‍♀️


16 Gedanken zu “Tag 34: nach Hause

  1. Der Whisky von Burg Scharfenstein heißt Nine Springs, wegen der 9 Heiligenstädter Quellen, sie experimentieren mit verschiedenen Fässern usw. – super lecker!

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  2. Wie schön, dass du mit der Blonden wieder gut angekommen bist und Danke für die vielen schönen Bilder und Geschichten. Ich habe mir mal sagen lassen, der LAPHROAIG schmeckt wie Müllkippe und ich finde, es stimmt. Aber manchmal muss es eben „Müllkippe“ sein! Lass es dir schmecken und gute Nacht im eigenen Bett.

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    1. Na, wer auf rauchige Whiskys steht, der liebt den. Und wer findet, dass er nach Müllkippe schmeckt, hat selten Müllkippe zum Vergleich gekostet. Bei allen Islay-Whiskys wurde gemalzte Gerste mit Torffeuer getrocknet …richtig mit Absicht bis heute – daher der rauchige Geschmack, dann kommt der Whisky in Eichenfässer mit dem Ziel „from smoke to oak“. Ich bin auch froh, wieder hier zu sein. Bis bald mal, liebe Gitta 😊🙋🏻‍♀️

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  3. Lieben Dank, dass Du den ‚Schulterblick‘ auf Dein Abenteuer ermöglicht hast: schön, unterhaltsam und informativ. Wie toll, dass die großen Kinder Dich begrüßen. Ich grüße Dich von Rügen, wo vorwiegend ältere Biker die leere Straßen genießen dürfte, Katrin

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    1. Das durchschnittliche Bikeralter ist 42, d.h. ich bin schon laaaaange auch eine ältere Bikerin und gleichzeitig noch immer irgendwie auch Anföngerin. Genieße Rügen – wie schön – liebe Grüße 🙋🏻‍♀️

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  4. Liebe Birgit, jetzt komme ich dazu deine letzten Berichte zu lesen. Schön das du gut mit der Blonden wieder zu Hause angekommen bist. Es war wunderschön dich wieder auf deiner Reise begleiten zu können. Nun schlafe gut im eigenen Bett. LG Martina

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